FM16

Parallelseminar 7
Eine „Sorgende Gemeinschaft“ werden Erste Erfahrungen mit einem kantonalen Projekt im Kanton Bern

B. Steffen-Bürgi1, C. Salis Gross1, A. Biedermann1 (1Bern)


Hintergrund

Gesellschaftliche Entwicklungen verlangen nach zukunftsfähigen Care-Modellen. Die Idee «Sorgender Gemeinschaften» beschreibt ein Sorge-Modell, welchem das Potential zugesprochen wird, den zukünftigen gesellschaftlichen Herausforderungen zu begegnen.

„Sorgende Gemeinschaften“ (SG) sind Gemeinschaften in einem Stadtteil, in Gemeinden, in Regionen. Sie definieren sich über gelebte Werte wie Mitgefühl, Solidarität, geteilte Verantwortung, Sorge-Netzwerke und Beteiligung. SG sind langjährig angelegt und bauen auf einem zielgerichteten, koordinierten Vorgehen auf, das politisches, wirtschaftliches und zivilgesellschaftliches Engagement, Kooperationen und eine gemeinsame Kommunikation umfasst. Eine SG ist das gelungene Zusammenspiel dieser Akteure im Hinblick auf die Bewältigung des gesellschaftlichen und demographischen Wandels und der Aufgaben im Bereich der Unterstützung (Care).

Ziel

In drei Pilotregionen / Gemeinden im Kanton Bern werden bis Ende 2019 Elemente des Konzepts „Sorgender Gemeinschaften“ in koordinierter Form umgesetzt. Die Umsetzungen werden wissenschaftlich begleitet und evaluiert. Die Ergebnisse sollen in Form eines Best Practice Konzepts zur Verfügung gestellt werden.

Methode

Partizipative Projektentwicklung und -implementierung mittels Aktionsforschung und Sozialraummoderation. Evaluation der Prozesse, des Impacts im Hinblick auf die Stärkung des informellen Sektors und  Kooperation zwischen Anbietern und Zivilgesellschaft.

Resultate

Es handelt sich um ein noch laufendes, sehr komplexes Projekt. Entsprechend können noch keine abschliessenden Schlussfolgerungen gezogen, sondern lediglich erste Erfahrungen dargestellt werden:

Im Vortrag wird auf die entscheidenden Etappen und Prozesse beim partizipativen Aufbau SG in den drei Pilotregionen konkret eingegangen, sowie auf zentrale Wirkungskriterien, die sich für eine Best Practice herauskristallisieren:

Die politische Verankerung in den Legislaturzielen, die übergreifenede Kommunikation, den Aufbau von Netzwerken zwischen Versorgungsanbieten und Zivilgesellschaft sowie die bisher erarbeiteten Wirkungskriterien.

Schlussfolgerung

Der Aufbau SG stösst auf grosses Interesse und wird lokal mit Motivation von tragenden Protagonist/innen angegangen. Reibungen in lokalen Kontexten entstehen aufgrund unterschiedlicher politischer Lager und der Ausrichtung der Versorger auf Netzwerke untereinander, wobei der informelle Sektor und das Verhältnis Zentrum-Peripherie wenig eingebunden sind. Die Aushandlungsprozesse sind  intensiv und zeitaufwändig.

    	
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