FM20

Parallelseminar 9
Seelsorge-Hotline für ambulante palliative PatientInnen und ihrer An- und Zugehörigen im Kanton ZH

L. Palm1, M. Fischer1 (1Zürich)


Hintergrund

Die katholische und reformierte Kirchen haben am 1. Dezember 2017 eine zentrale Telefonummer als "Seelsorge-Hotline" eingerichtet. Hier können Schwerkranke und Sterbende sowie ihre An- und Zugehörigen unentgeltlich spirituell-religiöse Begleitung und Beratung erhalten. Mitarbeitende von spezialisierten und allgemeinen Spitexorganisationen, Aerzte und Fachpersonen sowie betroffene PatientInnen und Angehörige können über die Hotline niederschwellig eine spirituell-religiöse Begleitung organisieren und/ oder erhalten. Ein Team von ausgebildeten Palliative Care-Seelsorgerinnen und Seelsorger begleiten betroffene Menschen in der Verlustbewältigung und Trauer, bei der Suche nach Sinn, Halt und Geborgenheit und beraten bei existenziellen Fragen, die am Ende des Lebens auftauchen.

Ziel

Ziel der Hotline ist es, innerhalb von 24 Std. einen persönlichen Termin anzubieten – niederschwellig und patientenorientiert. Die seelsorgliche Begleitung ist kostenlos und steht allen Menschen, unabhängig von Konfession und Religionen offen.

Methode

Die «Hotline für Seelsorge in Palliative Care» ist Wochentags zwischen 8.00h – 17.00h mit Palliaitve Care-Seelsorgenden besetzt. In der Nacht und am Wochenende wird der Telefonbeantworter regelmässig abgehört.

  • Die Seelsorgerinnen und Seelsorger beraten die anrufende Person in Fragen palliativer Erkrankung und vermitteln Adressen verschiedener Fachpersonen sowie seelsorgliche Begleitpersonen vor Ort.

  • Die zuständige SeelsorgerIn meldet sich bei der/dem PatientIn / An- und Zugehörigen oder bei der zuweisenden Stelle innerhalb von 24 Stunden und vereinbart einen Termin für die Begleitung.

  • Das Angebot der Beratung und Vermittlung seelsorglicher Begleitung gilt auch für Personen nichtchristlicher Religionen oder für Menschen ohne Konfessions- / Religionszugehörigkeit.

Resultate

Nach einer intensiven Zeit der Vernetzungs- und Kommunikationsarbeit wurden erste Begleitungen angenommen. Es zeigte sich, dass vor allem betroffene Angehörige von schwerkranken Menschen, sowie trauernde Angehörige nach dem Verlust eines Menschen die Hotline kontaktieren. 

Schlussfolgerung

Die "Seelsorge-Hotline für die Begleitung ambulanter palliativer PatientInnen und ihrer An- und Zugehörigen ist Teil der "ökumenischen Strategie Palliaitve Care im Kanton ZH".

Mit diesem Angebot reagieren die Kirchen auf Veränderungen in der Gesellschaft, dass in Zukunft viele Menschen zu Hause sterben möchten. Die Sicherstellung eines Netzwerks von spezialisierten "Palliaitve Care-Seelsorgenden" bedarf jedoch noch weiterer Aufbau- und Ausbildungsarbeit, damit die spirituell-religiöse Begleitung im ambulanten Versorgungsnetz auch in Zukunft gesichert sein wird.

 

    	
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