FM33

Parallelseminar 12
Indikationsliste für den Beizug der Seelsorge in der palliativen Betreuung

P. Mösli1, R. Aebi2 (1Bern ; 2Sargans)


Hintergrund

Damit die Gesundheitsprofessionen bei Palliative Care den spezifischen Beitrag der Seelsorge in Bezug auf existentielle und spirituell-religiöse Aspekte der Patientenbetreuung verstehen, hat eine Arbeitsgruppe von Fachpersonen der Seelsorge unter der Leitung von Professor Traugott Roser (Münster) eine Kurz- und eine Langliste von Indikationen für den Beizug der Seelsorge entwickelt. Die Langliste beschreibt zugleich mögliche Interventionen der Seelsorge. Die Listen werden am Nationalen Palliative Care Kongress 2018 zum ersten Mal einer breiteren Öffentlichkeit vorgestellt werden.

Ziel

Die Gesundheitsfachleute haben ein Instrument zur Hand, um zu erkennen, bei welchen spirituellen Indikationen sie Fachpersonen der Seelsorge beiziehen können (short list) bzw. um zu verstehen, mit welcher Zielsetzung die Seelsorge jeweils interveniert (long list).

Methode

Das Dokument (short list) erläutert sieben phänomenologische Indikationen, welche auf religiös-spirituellen Bedarf (needs) von Patient/innen und ihren Angehörigen verweisen, und aufgrund derer Fachpersonen der Seelsorge beigezogen werden können. Die long list erläutert die Zielsetzungen seelsorglicher Interventionen, damit der seelsorgliche Beitrag im Kontext der interprofessionellen Betreuung transparent und verständlich ist.

Resultate

Die Indikationslisten erleichtern die Zusammenarbeit der Gesundheitsprofessionen mit den Fachpersonen der Seelsorge und erhöhen damit die Betreuungsqualität für die Patientinnen und Patienten und ihre Angehörigen. Ebenfalls unterstützen sie die Wahrnehmung und die Begleitkompetenz der beteiligten Gesundheitsprofessionen in Bezug auf spirituelle Anliegen und Bedürfnisse von Patientinnen und Patienten und Angehörigen.

Schlussfolgerung

Die Indikationsliste trägt dazu bei, dass in der interprofessionellen Zusammenarbeit die spirituell-religiöse Dimension der Betreuung sachgemäss und patientengerecht berücksichtigt werden kann.

    	
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